Pressemitteilung Kandidatur

Erster Kandidat für OB-Wahl am 11. Juli 2021

Impulsgeber mit Erfahrung, Leidenschaft und Persönlichkeit: Matthias Klopfer will Oberbürgermeister in Esslingen werden

Esslingen wählt am 11. Juli einen neuen OB – weil sich Jürgen Zieger vorzeitig von seinem Amt zurückzieht. Erster Bewerber ist Matthias Klopfer (53), seit 2006 Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Schorndorf im Rems-Murr-Kreis. Am Freitag stellte er sich, seine Motivation sowie einige grundlegende Ideen in einer Pressekonferenz vor.

Demokratie lebt auch vom Wechsel, von neuen Impulsen. Davon ist Matthias Klopfer überzeugt. Dieser Gedanke ist ein Grund, warum er in Esslingen als Oberbürgermeister kandidiert. „Nach 15 Jahren als OB in Schorndorf spüre ich, dass es an der Zeit ist, diese Aufgabe loszulassen. Und mit 53 Jahren habe noch reichlich Energie, Gestaltungswille und Ideen, um eine neue Herausforderung zu suchen.“

Was ihn gerade nach Esslingen zieht? „Angefangen hat es mit Wolfgang Drexler“, so Klopfer. Vor rund 23 Jahren begann die Zusammenarbeit der beiden Sozialdemokraten im Landtag – mittlerweile ist längst eine Freundschaft daraus geworden. „Wer Wolfgang kennt, weiß, dass er Esslingen 365 Tage im Jahr lebt. Das ging keineswegs spurlos an mir vorbei. Ich habe viel über die Stadt gelernt und auch vor Ort gespürt und erlebt. Wir haben uns oft hier getroffen, waren gemeinsam unterwegs zum Frühstück oder auf dem Zwiebelfest.“ Auch darüber hinaus habe er Esslingen immer wieder als positives Beispiel wahrgenommen, sowie als eine Stadt, der eine besondere Rolle in der Region Stuttgart zukommt. „Esslingen ist eine großartige Stadt“, sagt Klopfer – und erzählt von Wanderungen und Radtouren, die er gern hierher unternimmt.

Wie alle Städte stehe Esslingen aber auch vor den großen Herausforderungen der 2020er Jahre: Klimawandel, Digitalisierung, demografischer Wandel, Transformation der Wirtschaft, Bewältigung der Spätfolgen der Corona-Pandemie, Zukunft der Innenstädte. „Diese Themen lassen sich nur gemeinsam bewältigen – mit einem OB, der sich als Moderator und zugleich als Impulsgeber nach innen und nach außen versteht.“ Gemeinsam mit dem Gemeinderat möchte er positiv in die Zukunft blicken, den Dialog mit Bürger- und Unternehmerschaft pflegen und im Rathaus Leidenschaft, Leistungsbereitschaft sowie Bürgerfreundlichkeit vorleben. „Für eine erfolgreiche Stadtverwaltung ist jeder wichtig, von den Auszubildenden bis zum OB. Jede und jeder verdient Respekt für seine Arbeit.“

Auch zu den Bürgerinnen und Bürgern möchte Klopfer als OB ein enges Verhältnis pflegen. „Mein Ziel ist es, dass es keine Distanz zwischen Verwaltungsspitze und Bürgerschaft gibt.“ Ein OB zum Ansprechen möchte er sein. Dazu zählt er Bürgersprechstunden in Stadt und Stadtteilen sowie via WhatsApp, Präsenz in den Sozialen Medien und das Verständnis von Bürgerbeteiligung als Bereicherung. „Natürlich bin ich auch mit Freude auf Vereins- und Feuerwehrfesten dabei“, so Klopfer, „und vor allem werde ich einfach viel in der Stadt unterwegs sein, zu Fuß oder mit dem Rad und so nicht nur ansprechbar sein, sondern zugleich mittendrin im Leben und unter den Leuten.“

So möchte er zudem sicherstellen, dass er neben den „Leuchtturmprojekten“ wie Hochschulcampus, Klinik oder Stadtbücherei auch die vermeintlich kleinen Dinge wahrnimmt: Wo es im Stadtverkehr klemmt oder auch, wie es um die Sauberkeit und das Sicherheitsempfingen der Bürgerinnen und Bürger bestellt ist. „Sauberkeit und Sicherheit sind wichtig für ein gutes Lebensgefühl.“

Ein gutes Miteinander mit den umliegenden Städten und Gemeinden sowie mit dem Landkreis und der Region Stuttgart sind Klopfer ebenfalls wichtig. Viele Probleme seien nur noch interkommunal zu lösen. Seine Erfahrung aus der Landespolitik möchte er einsetzen, um gemeinsam mit der neuen Landesregierung Projekte voranzubringen – sei es in Sachen Hochschule oder Klinik sowie wirtschafts- oder verkehrspolitisch.

Klopfer betont, dass ihm in der Arbeit seine klare Haltung wichtig sei. Alle Bürgerinnen und Bürger bereichern eine Stadt – diejenigen, deren Wurzeln Jahrhunderte in die Stadtgeschichte zurückreichen und auch diejenigen, die erst vor Kurzem in Esslingen Heimat und Zuflucht gefunden haben. „Die Stadt kümmert sich um alle. Um Obdachlose und Häuslebauer, um Neugeborene und 100-Jährige, um Existenzgründer und um ‚den Daimler‘. Und selbstverständlich auch um die vielen Ehrenamtlichen in Rettungsorganisationen, Vereinen, Kirchen und Initiativen.“

Als OB aller Esslingerinnen und Esslinger möchte er Menschen zusammenbringen, den Zusammenhalt fördern, gerade auch in unruhigen Zeiten wie diesen. „Dafür bringe ich viel Erfahrung mit,“ sagt Klopfer. Und führt einige Punkte an, die mit ihm in Schorndorf erreicht wurden: „Wir haben den Bildungs- und den Sportstandort gestärkt, die Kinderbetreuung ausgebaut, neue Arbeitsplätze geschaffen, den Wohnungsbau angekurbelt, die Flüchtlingskrise beispielhaft bewältigt und echte Integration geschafft. Wir haben Klimaneutralität bis 2035 auf den Weg gebracht, Windkraft realisiert, eine grandiose interkommunale Gartenschau organisiert – vieles davon unter Einbeziehung der Bürgerschaft und alles davon im starken Miteinander von Verwaltung und Gemeinderat.“

Als ersten Schritt auf dem Weg zum neuen Amt möchte Klopfer das Gespräch mit allen Fraktionen des Gemeinderats suchen. Er möchte „zuhören, Gemeinsamkeiten finden und von der reichen kommunalpolitischen Erfahrung im Gemeinderat lernen.“ Ebenso möchte er den Vereinen, Kirchen, Kulturschaffenden, Bürgerinitiativen, Unternehmern, Händlern und Gastronomen zuhören. Aus diesen Gesprächen und Eindrücken wird er Eckpunkte für ein Esslinger Zukunftsprogramm entwickeln, das er zusammen mit der Stadtgemeinschaft in den nächsten acht Jahren umsetzen möchte. Dabei will er als OB vorangehen – als Impulsgeber mit Erfahrung, Leidenschaft und Persönlichkeit.