Persönlich

  • Geboren am 14. März 1968 in Stuttgart, aufgewachsen in Renningen
  • Evangelisch, verheiratet mit Anni Betz, zwei Söhne, eine Enkeltochter
  • Studium der Politik- und Sportwissenschaften an der Universität Stuttgart
  • Seit 2006 Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf, 2014 Wiederwahl mit 76,5 Prozent der Stimmen
  • Zuvor u. a. Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg (2001 bis 2006)
  • Wichtige Ehrenämter: Vorsitzender der Sportregion Stuttgart, Mitglied des Kreistags des Rems-Murr-Kreises sowie des Aufsichtsrats der Rems-Murr-Kliniken
Mit Anni und Simon
Mit Florian und Lotta

Was mache ich in meiner Freizeit?
Aktiv sein! Ich fahre gerne jede Art von Fahrrad sowie Ski, und wenn mein Knie mich lässt, gehe ich laufen. Zudem bin ich leidenschaftlicher Hobby-Koch – und leidensfähiger VfB-Fan.

Warum möchte ich nach Esslingen wechseln?
Demokratie lebt auch vom Wechsel. Nach 15 Jahren ist es Zeit, meine Aufgabe in Schorndorf loszulassen. Mit 53 Jahren bin ich erfahren genug für eine neue Herausforderung – und voller Energie, Gestaltungswillen und Ideen. Und Esslingen ist eine Stadt, der wohl kaum jemand widerstehen kann. Es gibt zudem eine Person, mit der mich vieles verbindet: Wolfgang Drexler, Ihr ehemaliger Landtagsabgeordneter. Er hat mir „sein“ Esslingen sehr nahe gebracht. (Mehr von und mit Wolfgang Drexler finden Sie weiter unten.)

Wie halte ich es mit der SPD?
Die Sozialdemokratie ist das Fundament meiner Politik. Dennoch war und wird die SPD nicht immer mit mir zufrieden sein. Denn ich verstehe Kommunalpolitik als überparteilich. Sie besteht in einem steten Ringen um das Machbare, um die besten Lösungen im Konsens mit möglichst allen Beteiligten.

Amtseinsetzung in Schorndorf nach meiner Wiederwahl 2014
Beste Freunde – zum Teil sind wir seit der 1. Klasse befreundet
Mein gemeinnütziger Männerkochclub „die Pfundskerle“
Als Baby
Beim VfB
Mit Frankreichs Ex-Präsident Hollande
Eröffnung Remstal Gartenschau 2019 mit Ministerpräsident Kretschmann
Mit meinem Freund Heinz Lochmann, Betreiber der Traumpalast-Kinos
Mit Jello Krahmer, Schorndorfer Bundesliga-Ringer, EM-Dritter 2020
Rollstuhlbasketball
Familienurlaub
Auf Tour mit dem Rennrad
Beim Fasching …
Auf der Skipiste
Klopfer kocht – mit Jörg Ilzhöfer

Diesen Mann muss ich Ihnen nicht wirklich vorstellen: Als langjähriger Landtagsabgeordneter sowie Esslinger Kreis- und Stadtrat ist Wolfgang Drexler in Esslingen ebenso bekannt wie geschätzt. Zwischen ihm und mir besteht seit über 20 Jahren eine enge Verbindung – beruflich wie privat. Ich freue mich sehr, dass er mich im Wahlkampf unterstützt und an anderer Stelle für ein kleines gemeinsames Interview zur Verfügung stand, das ich hier auch veröffentliche.

Wolfgang Drexler, ehemaliger stellvertretender Präsident des Landtags

Wolfgang Drexler, Sie unterstützen die Kandidatur von Matthias Klopfer als Oberbürgermeister von Esslingen. Warum?
Wolfgang Drexler (WD): Weil ich mir keinen besseren Kandidaten für dieses Amt vorstellen kann. Er ist einer der klügsten und kreativsten Köpfe, die ich kenne.

Für so ein Urteil müssen Sie ihn aber ziemlich gut kennen …
WD: Das tue ich auch – seit mehr als 20 Jahren. Ende der 1990er Jahre war er Fraktionsgeschäftsführer und ein ganz enger Mitarbeiter. Wir haben uns auf Anhieb verstanden. Menschlich und politisch.
Matthias Klopfer (MK): Es war kein Zufall, dass Wolfgang 2006 bei meiner Amtseinsetzung als OB von Schorndorf der Hauptredner war.

Ihr Start als OB von Schorndorf war aber auch das Ende der Arbeitsbeziehung. Haben Sie sich dann aus den Augen verloren?
MK: Nein, weil aus der Arbeitsbeziehung längst eine Freundschaft geworden war.
WD: Und weil wir neben vielen gemeinsamen Essen, das müssen Hunderte gewesen sein, weitere Schnittstellen hatten. Die Liebe zum Sport zum Beispiel. Wir saßen auch gemeinsam im Präsidium des Schwäbischen Turnerbunds.

Wie sieht Ihr Verhältnis seit dem Ende Ihrer Zusammenarbeit aus?
WD: Da gibt es zwei Ebenen: die freundschaftliche und die politische. Wir sind uns jedenfalls gegenseitige Ratgeber und holen oft die Meinung des anderen ein.
MK: Was ich von Wolfgang gelernt habe, ist seine Bürgernähe, das hartnäckige Bohren dicker Bretter und den Humor, mit dem man seine Arbeit angehen kann.

Ist Ihnen Esslingen also vor allem durch Wolfgang Drexler bekannt?
MK: Esslingen hat man als OB in der Region Stuttgart immer auf dem Schirm. Aber die Besuche bei Wolfgang haben mir diese tolle Stadt noch nähergebracht.
WD: (lacht.) Irgendjemand musste dem Matthias schließlich zeigen, wo es noch schöner ist als in Schorndorf.

Schöne Ecken sind das eine. Wie sieht es mit den Themen aus, die die Esslingerinnen und Esslinger bewegen, auch die älteren?
MK: Wolfgang ist so mittendrin im Esslinger Leben, so nah bei den Menschen. Es ist ihm egal, ob jemand arm oder reich ist, ein CDU-Parteibuch hat oder die Grünen wählt. Er ist stets offen und dialogbereit. Deshalb weiß er auch, wo der Schuh drückt und hat natürlich jede Menge Infos, Tipps und Anregungen.

Zum Beispiel?
WD:
Oft sind es die kleinen Dinge, die die Menschen umtreiben: Toiletten, Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum, barrierefreie Stadt, günstiger Nahverkehr, wohnortnahe Pflegeeinrichtungen in kommunaler Hand, ein starkes und modernes Krankenhaus. Aber auch generationenübergreifend: Klimapolitik oder bezahlbarer Wohnraum.

Jede Menge zu tun …
WD: Immer. Aber wissen Sie was? Matthias steht mir ja in vielen dieser Dinge, die er über mich sagt, in nichts nach. Er kennt die Nöte der Menschen, ist immer ansprechbar, das hat er längst bewiesen. Bei ihm wäre Esslingen in besten Händen.